Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Teil A – Allgemeine Bestimmungen (für alle Kund:innen)

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese AGB gelten für alle Leistungen, die von MO Coaching, Inhaberin Manuela Orlamünder (nachfolgend „Anbieterin“), erbracht werden.

Manuela Orlamünder
Langesche Wiese 39
59557 Lippstadt
E-Mail: info@mo-coaching.de
Telefon +49 151 29000193

(2) Verbraucher:in ist jede natürliche Person, die das Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer:in ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(3) Abweichende Bedingungen der Kund:innen werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Art der Leistung

(1) Die Anbieterin erbringt Coaching- und Begleitungsleistungen für Einzelpersonen sowie Leistungen der Team- und Führungskräfteentwicklung für Unternehmen. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung.
(2) Coaching und vergleichbare Formate sind eine Begleitung zur Förderung von Selbstreflexion, Klarheit und eigenverantwortlicher Entscheidungsfindung. Sie stellen ausdrücklich keine Heilbehandlung, Psychotherapie, Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar und ersetzen diese nicht.
(3) Die Anbieterin schuldet eine fachgerechte Durchführung des vereinbarten Prozesses (Dienstleistung), nicht jedoch das Eintreten eines bestimmten Erfolgs oder Ergebnisses. Ein konkreter wirtschaftlicher, beruflicher oder persönlicher Erfolg wird nicht geschuldet und nicht zugesichert.
(4) Die Mitwirkung und Eigenverantwortung der Kund:innen bzw. der teilnehmenden Personen sind wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Leistung.
(5) Leistungen können – je nach Vereinbarung – online (z. B. über Microsoft Teams oder Cal Video) oder in Präsenz erbracht werden.

§ 3 Vertraulichkeit

(1) Die Anbieterin behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen streng vertraulich und gibt diese nicht ohne ausdrückliche Zustimmung an Dritte weiter. Dies gilt über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.
(2) Gesetzliche Auskunfts- oder Offenbarungspflichten bleiben unberührt.
(3) Die Kund:innen sowie teilnehmende Personen verpflichten sich, von der Anbieterin vermittelte Inhalte und Methoden vertraulich zu behandeln, soweit ein berechtigtes Interesse der Anbieterin besteht.

§ 4 Mitwirkung und gesundheitliche Eignung

(1) Die teilnehmenden Personen sichern zu, dass sie sich in einem Zustand befinden, der die Teilnahme erlaubt. Die Leistungen ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung ist vorrangig ärztliche bzw. therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
(2) Die teilnehmenden Personen sind für die Umsetzung der erarbeiteten Erkenntnisse und für ihre Entscheidungen selbst verantwortlich.

§ 5 Urheber- und Nutzungsrechte

(1) An allen von der Anbieterin erstellten Materialien (z. B. Arbeitsblätter, Präsentationen, Begleitmaterialien) verbleiben sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte bei der Anbieterin.
(2) Die überlassenen Materialien dürfen ausschließlich für die vereinbarten Zwecke genutzt und nicht ohne vorherige Zustimmung vervielfältigt, weitergegeben oder veröffentlicht werden.

§ 6 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Für sonstige Schäden haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kund:innen regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere übernimmt die Anbieterin keine Haftung für den Eintritt angestrebter Ziele oder für Entscheidungen, welche die Kund:innen auf Grundlage der Leistung treffen.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Regelungen entgegenstehen.

§ 7 Datenschutz

Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung, abrufbar unter www.mo-coaching.de.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur, soweit nicht zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entgegenstehen.
(2) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung (OS): https://ec.europa.eu/consumers/odr. Die Anbieterin ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und nicht bereit, soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben.

TEIL B – BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR PRIVATKUND:INNEN (VERBRAUCHER)

Die folgenden Bestimmungen gelten ergänzend zu Teil A für Verträge mit Verbraucher:innen, insbesondere für das 1:1-Coaching (Einzelsitzungen und mehrteilige Begleitprogramme).

§ 9 Leistungen und Formate

(1) Die Anbieterin bietet Privatkund:innen Coaching-Leistungen als Einzelsitzungen sowie als mehrteilige Begleitprogramme unterschiedlichen Umfangs und als 1:1-Begleitung an. Die jeweils aktuellen Formate, ihr konkreter Umfang und ihre Bezeichnung ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Leistungsbeschreibung bzw. dem Angebot.

§ 10 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme dar. Auf der Website werden für Einzelpersonen keine Festpreise ausgewiesen; Inhalt und Preis der Leistung werden individuell vereinbart.
(2) Über die Website kann zunächst ein kostenfreies Erstgespräch gebucht werden (z. B. über das Buchungstool Cal.com). Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen und der Klärung des Anliegens; ein Coaching-Vertrag entsteht hierdurch noch nicht.
(3) Auf Grundlage des Erstgesprächs unterbreitet die Anbieterin der Klient:in ein individuelles Angebot über die gewünschte Leistung (Einzelsitzung oder mehrteiliges Begleitprogramm), das Inhalt, Umfang und Preis beschreibt. Der Vertrag kommt mit der Annahme dieses Angebots durch die Klient:in zustande (Textform, z. B. per E-Mail, genügt).
(4) Die nachfolgende Buchung einzelner Termine – etwa über das Buchungstool Cal.com – dient lediglich der Terminvereinbarung im Rahmen des bereits geschlossenen Vertrags und stellt keinen gesonderten Vertragsschluss dar.

§ 11 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise.
(2) Die Anbieterin ist Kleinunternehmerin im Sinne von § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(3) Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung nach Rechnungsstellung ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen fällig. Bei mehrteiligen Begleitprogrammen kann eine Vorauszahlung oder Ratenzahlung vereinbart werden; die Einzelheiten richten sich nach dem jeweiligen Angebot.

§ 12 Terminvereinbarung, Absage und Verschiebung

(1) Termine werden individuell oder über das Buchungssystem vereinbart.
(2) Vereinbarte Termine können bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
(3) Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die Sitzung als erbracht betrachtet und in voller Höhe in Rechnung gestellt, es sei denn, die Klient:in weist nach, dass die Verhinderung auf einem von ihr nicht zu vertretenden Umstand beruht.
(4) Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund absagen, wird ein gleichwertiger Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 13 Widerrufsrecht für Verbraucher:innen

(1) Verbraucher:innen steht bei im Fernabsatz geschlossenen Verträgen ein vierzehntägiges Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses (Annahme des individuellen Angebots gemäß § 10).
(2) Um das Widerrufsrecht auszuüben, genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) gegenüber der Anbieterin. Zur Wahrung der Frist reicht die rechtzeitige Absendung der Mitteilung.
(3) Die vollständige Widerrufsbelehrung, das Muster-Widerrufsformular sowie der Hinweis zum vorzeitigen Leistungsbeginn werden den Verbraucher:innen mit dem individuellen Angebot in Textform zur Verfügung gestellt (Anlagen zum Angebot).
(4) Hinweis zum vorzeitigen Erlöschen: Wünschen die Verbraucher:innen, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, können sie dies ausdrücklich verlangen. Das Widerrufsrecht erlischt, wenn die Anbieterin die Leistung vollständig erbracht hat, nachdem die Verbraucher:innen dem vorzeitigen Beginn zugestimmt und ihre Kenntnis vom Erlöschen bestätigt haben.

§ 14 Vertragslaufzeit und Kündigung (Privatkund:innen)

(1) Einzelsitzungen enden mit ihrer Durchführung.
(2) Bei mehrteiligen Begleitprogrammen richtet sich die Laufzeit nach der jeweiligen Vereinbarung. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
(3) Kündigt die Klient:in ein mehrteiliges Begleitprogramm vorzeitig, werden die bis zur Beendigung bereits durchgeführten sowie die bereits begonnenen Sitzungen anteilig berechnet. Der auf noch nicht begonnene Sitzungen entfallende Anteil der Programmgebühr entfällt bzw. wird, soweit bereits gezahlt, erstattet. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

TEIL C – BESONDERE BESTIMMUNGEN FÜR UNTERNEHMEN (GESCHÄFTSKUND:INNEN)

Die folgenden Bestimmungen gelten ergänzend zu Teil A für Verträge mit Unternehmen, insbesondere für Team- und Führungskräfteentwicklung, Workshops und vergleichbare Formate. Ein Widerrufsrecht nach den verbraucherschutzrechtlichen Vorschriften (Teil B § 13) besteht für Unternehmen nicht.

§ 15 Leistungen für Unternehmen

(1) Die Anbieterin erbringt für Unternehmen u. a. Leistungen in den Bereichen Teamentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Workshops, Begleitung von Veränderungsprozessen sowie Einzelbegleitung von Führungskräften. Inhalt, Umfang, Ort und Dauer der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
(2) Die Leistungen werden je nach Vereinbarung in Präsenz beim Kunden, an einem vereinbarten Ort oder online (z. B. Microsoft Teams, Cal Video) erbracht.

§ 16 Angebot und Vertragsschluss (Unternehmen)

(1) Leistungen für Unternehmen werden auf Grundlage eines individuellen Angebots der Anbieterin vereinbart. Das Angebot beschreibt Leistungsumfang, Termine, Ort und Vergütung.
(2) Der Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots durch das Unternehmen (Textform genügt) bzw. durch eine gesonderte schriftliche Vereinbarung zustande.
(3) Die Anbieterin kann sich zur Erbringung der Leistung – nach vorheriger Abstimmung – geeigneter Dritter (z. B. Co-Trainer:innen) bedienen.

§ 17 Vergütung und Zahlungsbedingungen (Unternehmen)

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Sie wird je nach Vereinbarung als Pauschale, nach Tages- bzw. Honorarsätzen oder nach Aufwand berechnet.
(2) Reise-, Übernachtungs- und Materialkosten sowie Kosten externer Räumlichkeiten werden, sofern nicht anders vereinbart, zusätzlich nach Aufwand berechnet.
(3) Die Anbieterin ist Kleinunternehmerin im Sinne von § 19 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(4) Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei mehrtägigen oder umfangreichen Aufträgen können Anzahlungen oder Teilrechnungen vereinbart werden.
(5) Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (gegenüber Unternehmen 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) sowie eine Verzugskostenpauschale geltend zu machen.

§ 18 Termine, Absage und Stornierung (Unternehmen)

(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Bei Absage oder Verschiebung durch das Unternehmen gilt: bis 14 Tage vor dem Termin kostenfrei; bei Absage 14 bis 7 Tage vor dem Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars berechnet; bei Absage weniger als 7 Tage vor dem Termin werden 100 % des vereinbarten Honorars berechnet.
(2) Bereits angefallene Fremdkosten (z. B. Reise, gebuchte Räume) sind im Stornofall in jedem Fall zu erstatten.
(3) Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund absagen, wird ein gleichwertiger Ersatztermin angeboten; weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 19 Mitwirkung des Unternehmens

(1) Das Unternehmen stellt – bei Präsenzleistungen – geeignete Räumlichkeiten und die erforderliche technische Ausstattung bereit, sofern nicht anders vereinbart, und benennt eine verantwortliche Ansprechperson.
(2) Das Unternehmen stellt sicher, dass die teilnehmenden Personen rechtzeitig informiert werden und die für die Durchführung erforderlichen Voraussetzungen geschaffen sind.

§ 20 Vertragslaufzeit und Kündigung (Unternehmen)

(1) Bei einmaligen Leistungen (z. B. einzelner Workshop) endet der Vertrag mit der Durchführung.
(2) Bei längerfristigen Begleitungen richtet sich die Laufzeit nach der individuellen Vereinbarung. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.

Stand: 24. Juni 2026